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Gute Pflege fängt bei der Ernährung an!
In der Ausgabe Stiftung Warentest (Nov. 2010) wurden 32 verschiedene Hunde-Trockenfutter getestet. Erschreckend ist, das gerade die Futter mit sehr gut bewertet wurden, die den geringsten Fleischanteil und den höchsten Anteil Getreideabfälle und Industriemüll als Inhaltsstoffe haben. Getestet wurden nämlich nicht die Zusammensetzungen, sondern lediglich die analytischen Bestandteile, die durchaus in einem guten Verhältnis stehen können. Es ist jedoch nicht unwichtig zu wissen WOHER diese Bestandteile kommen. Ich für meinen Teil füttere meinem Hund jedenfalls lieber ein Stück Rindfleisch mit ein paar Möhren als gefärbtes und aufbereitetes Altöl mit Getreideabfällen das zu “Gulaschstücken” gepresst wurde. Der Nährwert mag vielleicht der selbe sein, nicht jedoch die Schadstoffe die dann im Körper gespeichert werden und später zu gesundheitlichen Problemen führen können. Ganz abgesehen davon das der Hund größere Mengen fressen muss als von einem hochwertigem Futter, weil die meisten Inhaltsstoffe gar nicht verwertet werden können und unverdaut wieder ausgeschieden werden. Bei einem hochwertigem Futter sind die Hundehaufen dementsprechend viel kleiner, weil der Körper diese Inhaltsstoffe auch verwerten kann. Viele Verbraucher stützen sich bei ihrer Kaufentscheidung auf die Stiftung Warentest. Ich für meinen Teil werde nichts mehr auf diese Tests geben wenn so das Warenurteil verfälscht wird und die wirklich wichtigen Bestandteile der Hundeernährung, nämlich FLEISCH, überhaupt nicht berücksichtigt werden. Die Frage ist auch noch, warum die wirklich guten Hundefutter nicht in diesem Test auftauchen. Wurde die Untersuchung vielleicht vom “Marktführer” MARS GmbH in die Wege geleitet und finanziert? Die Ernährung eines Hundes ist heutzutage überhaupt kein Problem mehr. In jedem Supermarkt kann der Hundefreund preisgünstige Dosen oder Säcke mit Hundefertigfutter erstehen, welches sich absolut hygienisch und ohne den geringsten Aufwand verfüttern lässt. Sollte der Hund irgendwelche Allergien oder Verdauungsbeschwerden entwickeln ist der Gang zum Tierarzt der Nächste. Nach meist kurzer Untersuchung kommt der Tierarzt Ihres Vertrauens zu dem Schluss das hier eine Diätnahrung nötig ist (die man natürlich NUR beim Tierarzt kaufen kann), und was der Tierarzt sagt, ist „Gesetz“ und es wird wohl schon stimmen. Die Wahrheit aber ist, dass es Tierärzte gibt, die von den Futtermittelherstellern gesponsert werden und etliches mehr als ihre Praxiseinrichtung finanziert bekommen wenn sie das „Diät“futter als “gesund” verkaufen. Ein neues Auto oder ein tolle Reise sind da auch schon mal drin. Neuste eigene Erfahrung: Ein Tierarzt empfiehlt einem schlanken, sehr schlecht fressendem Hund eine Trockennahrung mit sehr hohem Eiweißgehalt, obwohl die Besitzerin darauf hingewiesen hat das der Hund nur eine funktionierende Niere hat, und die Werte nicht im Normalbereich liegen. Da heißt es wirklich verkaufen um jeden Preis. Der teuren Behandlung sieht der Tierarzt womöglich freudig mit Eurozeichen in den Augen entgegen. Ich habe mal die Zusammensetzung eines im Fachhandel erhältlichem und angeblich „Hochwertigem“ Futter einer sehr bekannten Marke mit dem bei mir erhältlichem „BELCANDO“ verglichen.
Die Hunde von heute müssten sich dank des Fertigfutters einer hervorragenden Gesundheit erfreuen. Das tun sie aber nicht! Statt eines kräftigen Gebisses sehen wir Karies und Zahnstein, und übler Mundgeruch weht uns entgegen. Ja, der kleine Kerl stinkt nicht nur bestialisch aus dem Maul, die ganze Wohnung riecht nach Hund – egal wie oft man ihn auch badet, einshampooniert und parfümiert. Statt leuchtende Augen blicken uns traurig-trübe Augen mit oft chronisch eitrigem Ausfluss an, und statt ein glänzendes Fell sein eigen zu nennen, tragen viele Hunde ein stumpfes Fellkleid spazieren und leiden permanent unter Juckreiz sowie wunden, nässenden Ekzemen. Verdauungsbeschwerden verschiedenster Art sind an der Tagesordnung. Das die Kondition solcher Hunde bei all diesen Beschwerden nicht gerade die beste ist, wird kaum einer erwarten. Doch damit nicht genug: Hunde werden immer öfter von genau den Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die bislang bevorzugt den Menschen befielen. So leiden viele Hunde an rheumatischen Gelenkbeschwerden, an Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion, Übergewicht, Tumore, Allergien an Herz-Kreislauferkrankungen, Leber- und Nierenkrankheiten sowie immer häufiger an Krebs aller Art. Natürlich ist an diesem miserablen Gesundheitszustand der meisten Hunde – laut vieler Tierärzte und laut der Futtermittelindustrie – keinesfalls das verabreichte Billigfutter schuld. Und in der Zwischenzeit werden die Körper der armen Hunde Tag für Tag mit in Säcken oder Dosen abgefülltem Müll gequält. Mit Müll, für den der gutgläubige und für seinen Hund nur das Beste im Sinne tragende Hundebesitzer – je nach Marke – richtig tief in die Tasche greifen muss. Was aber ist in all den vielen unterschiedlichen Säcken und Dosen enthalten, was ich es als Müll bezeichne? Müll in unterschiedlicher Verpackung?!
Zweifelhaftes Getreide Der Hauptinhaltsstoff (60 bis 90 Prozent) der meisten Supermarktfutter ist Getreide. Was ist daran so schlimm, könnten Sie nun denken. Es ist sogar sehr schlimm!! Erstens handelt es sich um Getreide, das für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet ist und deshalb den Hunden untergejubelt wird. Das bedeutet, dieses Getreide kann schimmelig sein oder aber es kann zu hohe Werte chemischer Insekten- oder sonstiger Bekämpfungsmittel aufweisen. Zweitens stellt sich die Frage, was Getreide überhaupt im Bauch eines Hundes verloren hat. Immerhin ist der Hund bekanntlich ein Fleischfresser und kein Körnerfresser wie etwa ein Vogel, der zur (Vor-)Verdauung der Körner einen Kropf hat. Und selbst wo Getreide draufsteht ist noch lange kein Getreide drin! Es stehen „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ und „Getreide“ auf dem ach so wundervoll bunten Verpackung. Darin enthalten sind unter anderem zerstoßene Erdnussschalen, Getreideabfälle aller Art und vor allem viel Soja, denn das ist schön billig. Oft steht auch Maismehl auf dem Programm und der Tierhalter denkt sich: Mais ist ja gesund. Aber Maismehl ist nichts anderes als die gemahlene Maispflanze. Ein Abfallprodukt. Kein Körnchen Mais ist enthalten. Und selbst wenn, wäre das auch nicht die richtige Ernährung für Ihr Tier. Diese Inhaltsstoffe sind völlig widernatürlich und das große Problem bei der Sache ist folglich, dass unsere Haustiere diese Art von Kohlenhydraten und pflanzlichen Eiweiße, z.B. aus Soja, nicht verdauen können!!!! Lediglich die in Reis enthaltenen Kohlenhydrate bilden eine Ausnahme und können wenigstens teilweise aufgeschlossen werden. Wird dem Körper des Haustieres dieses Getreide-Abfall- Material zugeführt, muss es dieser als „Sondermüll“ verarbeiten, wobei lebenswichtige Organe wie Niere und Leber übermäßig strapaziert werden und somit ziemlich früh ausgemergelt sind. So stirbt dann auch jede 2. Katze an Nierenversagen, und solche Organschäden entstehen sehr häufig durch Ernährungsfehler! Beim Hund sieht es da nicht besser aus. Ein hoher Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen begünstigt außerdem die Bildung von Harnsteinen, weil er dafür sorgt, dass der Harn basisch wird. Fleisch wiederum macht den Harn sauer und verhindert so die Bildung von Harnsteinen. Was aber ist die naturgemäße artgerechte Ernährung eines Hundes? Um diese Frage beantworten zu können, brauchen Sie keine Vitamintabellen, keine Fachliteratur und auch kein veterinärmedizinisches Studium, sondern lediglich Ihren gesunden Menschenverstand. Überlegen Sie einfach, was ein Hund in freier Wildbahn fressen würde? Was fraßen seine Vorfahren – die Wölfe? Was fressen Wildhunde – z. B. die Dingos in Australien? Und schon wissen Sie, wie Sie – höchstpersönlich – Ihren Hund optimal und ausgewogen ernähren können! Marschierten Wolfsrudel – als es sie noch gab – gemächlich äsend über Getreidefelder und zupften sich behutsam Weizenähren von den goldgelben Halmen? Eine ziemlich groteske Vorstellung, nicht wahr? Eine Vorstellung, die Ihnen sofort zeigt, das Getreide(meistens wird billiger Weizen verwendet) für Ihren Hund völlig ungeeignet sein muss. Bereits im Maul führt Weizen zu den ersten Problemen: Da Hunde weder dazu konzipiert sind, langsam zu kauen (sie haben nicht einmal Mahlzähne, sondern lediglich Zähne zum Reißen und Quetschen) noch ihr Speichel Enzyme aufweist, die Getreide verdauen könnten (wie das beim Menschen der Fall ist), vermehren sich im Hundemaul – bei getreidehaltiger Ernährung – gewisse Bakterien, die dort nicht hingehören. Zahnfleischprobleme und Zahnbeläge sind das Ergebnis. Insbesondere Weizen führt ferner allzu häufig zu Allergien. Es belastet die Leber, die Nieren und das gesamte Verdauungssystem. Blähungen sind noch die harmlosesten Auswirkungen einer auf Weizen basierenden Hundeernährung. Warum also ist Getreide im Hunde-Fertigfutter enthalten? Ganz einfach: Sämtliche marktführenden Supermarkt-Futtermittelhersteller sind Tochterfirmen von Konzernen, die Nahrungsmittel für Menschen herstellen. Die Abfälle der menschlichen Nahrungsmittelindustrie – u. a. das genannte minderwertige Getreide - sollen schließlich gewinnbringend verwertet werden. Manche Wissenschaftler schätzen, das ein Organismus etwa 10.000 Jahre brauche, um sich auf eine totale Ernährungsveränderung einzustellen. Um sich auf getreidehaltiges und stark verarbeitetes Billigfutter umzustellen, hatte der Hund etwa 60 Jahre Zeit. Wer also erwartet, das sein Hund mit einer Ernährung aus diesem Futter gesund und munter bleibt, wird feststellen müssen, das dem Hund – wenn wir von der Richtigkeit der oben genannten Schätzung ausgehen – noch ziemlich genau 9.940 Jahre fehlen, bis er bzw. sein Körper mit dem ihm aufgezwungenen, von Menschenhand kreierten und überaus praktischen Hundefutter aus Dosen oder Säcken oder den allseits beliebten Aluschälchen möglicherweise klar kommen wird.
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse Neben Getreide enthält Hunde-Fertigfutter – wie man auf den Säcken und Dosen lesen kann – auch Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse. Dahinter verbergen sich Schlachtabfälle, Federn, Füße, Schnäbel, Hufe, Tierkot, Kadaver, überfahrene Wildtiere, eingeschläferte Hunde und Katzen inkl. Flohhalsband und Hundemarke. Hier ist eine offene Deklarierung der Inhaltsstoffe wünschenswert. Steht auf der Packung Geflügelmehl kann es sich um gemahlene Federn, Krallen und Schnäbel handeln. Ist jedoch Geflügelfleischmehl angegeben handelt es sich wirklich um zerkleinertes Geflügelfleisch! Nur ignorante Superreiche kaufen ihrem Haustier Supermarktfutter. Dort kosten 3,2g Fleischabfälle 99 Cent, d.h. das Kilo Fleisch 309 €, der Rest ist ekliger, schimmeliger Abfall in Chemie, der Biometzger schenkt Fleischabfälle oder verlangt 4 € für das Kilo. Warum fehlt in der Werbung der Chemienahrung für Hunde und Katzen das 25 Jahre alte gesunde Tier, das nicht jährlich 4 Impfungen braucht – wie das mit Bio Ernährte? Die wichtigste Erkenntnis, die jeder Tierbesitzer daraus ableiten sollte, ist die Tatsache, dass Hunde und Katzen fast reine Fleischfresser sind. Am artgerechtesten wäre also eine reine Fleischfütterung, einschließlich vorverdautem Mageninhalts, Knochen, Sehnen etc. , was aber für den durchschnittlichen Tierhalter schwierig zu realisieren ist und eine genaue Kenntnis der Materie erfordert. Und mal ganz ehrlich: Welcher Tierfreund möchte schon Mäuse und ganze Hühner verfüttern? Die meisten werden folglich auf die Verfütterung von Fertignahrung angewiesen sein. Wenn man sich aber mal eine Dose Fertigfutter einer x-beliebigen Firma ansieht, ist man sehr erstaunt, darin so ziemlich alles zu finden – nur fast kein Fleisch in der Dose! Meistens steht bei der Sorte Wild: (mindestens 4%Wild) Und der Rest??? Auch wenn das Tier in der Natur die ganze Beute frisst, ist das Verhältnis der einzelnen tierischen Bestandteile in der Dose nicht ausgeglichen, weil das für den Hersteller viel zu teuer wäre. Generell kann man sagen, dass der Fleischanteil daran immer sehr gering ist, und die „4% Huhn, Kaninchen etc.“ bedeuten nichts anderes, als dass von diesen Abfällen 4% von entsprechendem Tier stammen. Diese Abfälle sind für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen, und fallen deshalb auch nicht unter die Bestimmungen der Lebensmittelindustrie. Auch wenn dies oft vehement bestritten wird, finden sich die verschiedensten Schimmelpilze in den Dosen, weil nicht alle verwendeten Kadaver immer ganz frisch sind. Diese Pilze werden zwar bei der Verarbeitung erhitzt aber beim Verfüttern oder Erwärmen des Futters können sie wieder aktiviert werden. Außerdem werden natürlich auch kranke Tiere verarbeitet, so dass sich u.a. auch karzinogenes Gewebe in den Dosen befindet. Nicht sehr appetitlich und auch nicht sehr gesund! Normalerweise würde ein Haustier dieses Zeug nicht anrühren, aber die zugesetzten Fette (Abfallfette, z.B. altes Bratfett), die Geschmacks- und Konservierungsstoffe und der zugesetzte Zucker lassen den Hund und die Katze ihren Ekel vergessen.
Druck und hohe Temperaturen Bei der herkömmlichen Herstellung von Hunde-Fertigfutter wird die oben erwähnte Mischung unter weiteren zweifelhaften Zusätzen wie abgelaufene Verkaufsware inklusive Verpackung, Abfälle aus der Zuckerindustrie, Abfälle von Gasthäusern, Frittierfett usw. zu einem einheitlichen Brei geformt, auf etwa 250 Grad Celsius unter Druck erhitzt und danach mit künstlichen Zusätzen versehen. Letztere sind deshalb nötig, weil die meisten natürlichen Vitamine und Spurenelemente, die einst vorhanden waren, durch den vernichtenden Verarbeitungsprozess zerstört werden. Man vermutet jedoch, dass bislang lediglich 5 Prozent aller existierenden Vitalstoffe bekannt sind. Selbstverständlich können dann auch nur diese 5 Prozent ersetzt werden. Das wird getan, aber sie liegen dann in künstlich-synthetischer Form vor, wurden in einem Labor hergestellt und es darf bezweifelt werden, ob ihre Wirkung dieselbe ist, wie die der natürlichen Vitamine und Mineralien. Was aber ist mit den übrigen 95 Prozent?
Zucker Zum Schluss findet man noch eine besondere Überraschung in der Dose: Zucker! Dieser schädigt nachweislich den Organismus des Tieres und verursacht Zahn- und manchmal auch Bauspeicheldrüsenprobleme. Zudem fördert er die überproportionale Vermehrung von Pilzen im Darm, was dazu führt, dass die Darmflora aus dem Gleichgewicht kommt, der Organismus belastet wird und außerdem fortan ein Großteil des zugeführten Futters der „Ernährung“ der Pilze zugute kommt, und nicht Ihrem Hund und Ihrer Katze. Übrigens: Ob „Zucker“ oder „Karamell“ auf der Dose steht, ist unwichtig. Karamell ist nämlich auch ein Zuckerderivat und hat dieselben Gesundheitsschäden zur Folge! Es gibt noch weitere Gründe, auf Supermarktfutter zu verzichten. Was soll in einer 400 Gramm Dose für ein Inhalt drin sein die nur 39 Cent kostet? Der Hersteller will was verdienen, die Verpackung kostet Geld, die Werbung sowieso, dann verdient der Großhändler und zuletzt der Einzelhändler. Sparen auf Kosten der Gesundheit unserer Tiere??? Verdummung im Supermarkt... Leider werden die Tierbesitzer nicht über die Zusammensetzung aufgeklärt, sondern mit netten Bildchen von süßen und zufriedenen Hunden und Katzen ruhig gestellt, die von der Dose und vom Fernseher prangen. Ob man nun die Firma x, die Firma y oder die mit den lila oder gelben Aufklebern kauft, ob die Dose schlicht ist oder das Futter in kleinen, teuren 100-g-Schälchen oder Tütchen daherkommt, ob es sich als Ragout, Geschnetzeltes oder Häppchen in Gelee tarnt; der Großteil der Futtermarken kommt aus derselben Fabrik ein und desselben Herstellers.... und der hat als Ziel die Optimierung seiner Bilanz und nicht die Gesundheit unserer Haustiere. Fast alle genannten Inhaltsstoffe, einschließlich Zucker, sind billige Rohstoffe, welche die Dose füllen, ohne dem Tier auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die meist unter dem Deckmantel „EWG-Zusatzstoffe“ laufen und Krebs auslösen können. Hier wird deutlich, dass der Tierbesitzer bewusst im unklaren gelassen wird.
Wie unterscheidet man gutes von schlechtem Futter? Es gibt 2 einfache Methoden, gutes von minderwertigem Futter zu unterscheiden: Erstens: Jedes Futter, das im Supermark erhältlich ist, ist minderwertig. Zweitens: Der Fleischanteil in der Fertignahrung sollte mindesten 60-80% sein. Je geringer die Menge an Futter ist, die Hund und Katze zur Sättigung ihres Nährstoffbedarfs benötigen, desto hochwertiger ist es. Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Bei den in Supermarkt erhältlichen Produkten erfährt man, dass eine „durchschnittlich große Katze (4 kg)“ täglich 425 g benötigt. Von einem hochwertigen Futter benötigt dieselbe Katze plötzlich nur noch 156 g. Diese Differenz von 269 g kommt durch die billigen Füllstoffe zustande. Dasselbe gilt für billiges Trockenfutter. Auch hier wird mit Füll-, Farb- und Aromastoffen gearbeitet. Von einem billigen Trockenfutter braucht man täglich ca. 110 g, und von einem hochwertigeren nur 60 - 70 g. Das Beispiel am Hund ist vergleichbar. Der Grund, warum Ihr Haustier trotzdem das billigere Futter lieber mag, ist, dass die minderwertigen Zutaten mit chemischen Geruchs- und Geschmacksstoffen versetzt werden und außerdem jede Menge Zucker zugeführt wird, auch wenn die Futtermittelindustrie natürlich andere Argumente für die Beliebtheit ihrer Produkte anführt. Daran gewöhnen sich die Tiere natürlich und werden regelrecht süchtig danach. Deshalb lehnen sie hochwertiges Futter zunächst oft ab, weil die Suchtstoffe darin fehlen.
Die Vorteile hochwertigen Futters Einige Premium-Futtermarken wählen ihre Inhaltsstoffe so aus, dass sie weitgehend den natürlichen Nahrungsgewohnheiten von Hund und Katze entsprechen. Diese hochwertigen Futtermarken sind sowohl als Nass- wie auch als Trockenfutter erhältlich. Für hochwertiges Futter haben Sie nicht mehr Kosten als für minderwertiges. Es erscheint auf den ersten Blick teurer, aber da Sie nur die Hälfte brauchen, wirkt es sich finanziell nicht aus. Im Gegenteil, es kommt Sie sogar günstiger, denn Sie sparen auch noch „am anderen Ende“. Weil alle Inhaltsstoffe voll verdaulich sind, haben Sie weniger Kot. Durch die Hochwertigkeit der Inhaltsstoffe haben sie keine Niere und Leber belastenden pflanzlichen Abfallprodukte. Außerdem läuft Ihr Hund und Ihre Katze weniger Gefahr, an Erkrankungen der Harnwege zu erkranken, weil weniger Flüssigkeit mit dem Kot über den Darm und somit mehr Flüssigkeit durch die Harnröhre ausgeschieden wird, die dabei „gespült“ wird und somit der Bildung von Harnsteinen vorgebeugt werden kann. Dies gilt für die Ernährung mit hochwertigem Nassfutter genauso wie für die Ernährung mit hochwertigem Trockenfutter. Trockenfutter hat den großen Vorteil, dass es hygienischer ist und den Kaumuskeln gut tut. Allerdings muss man darauf achten, dass das Tier ausreichend trinkt (am besten sofort nach dem Essen), weil sonst wiederum die Nieren belastet werden. Für 100 Gramm Trockenfutter sollte Ihr Tier 800 ml trinken! Wird bei ausschließlicher Trockenfuttergabe nicht darauf geachtet, dass das Tier nach dem Essen ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt kann es zur latenten Dehydrierung (Austrocknung) kommen. Darum macht es auch Sinn, nicht ausschließlich Trockenfutter zu verabreichen, sondern die Nahrung um ein hochwertiges Nassfutter zu ergänzen und dieses zusätzlich mit etwas Wasser anzureichern. Hochwertige Futtersorten sind auf das Alter und die „Lebenssituation“ des Haustieres abgestimmt. Ein Menschenbaby hat ja auch andere Ernährungsbedürfnisse als ein Rentner, und ein Hochleistungssportler braucht mehr Energie als ein Bewegungsmuffel. Dasselbe gilt auch für unsere Tiere! Eine Umstellung auf hochwertige Nahrung lohnt sich immer, und Ihr Hund und Ihre Katze werden es Ihnen mit einem langen, gesunden Leben danken! Wer Ekelfleisch umgehen will, holt sich beim Metzger Abfälle oder kauft Billigware für Menschen. So reicht ein Tiefkühlhuhn von Aldi im Topf im Rohr 2 Stunden gebraten mindestens 2-4 Tage (je nach Größe des Hundes). Thunfischdosen in Wasser, Salz abwaschen sind beliebte Leckerbissen, ebenso 1kg Seelachsfilet tiefgefroren. Die Einsparungen beim Tierarzt sind beträchtlich. Die Tränen bei der Todesspritze werden um viele Jahre hinausgezögert. Zusatzstoffe die man in Supermarktfuttern häufig findet: Kupfersulfat: Kupfersulfatlösung gemischt mit Calciumhydrooxid-Suspension wurde früher als Bordeauxbrühe im Weinbau zur Bekämpfung von Pilzerkrankungen eingesetzt. Heute setzt man Pflanzenschutzmittel ein, die Kupfersulfat oder andere Kupferverbindungen enthalten. Das wasserfreie, weiße Kupfersulfat dient als Trocknungsmittel (beispielsweise zur Herstellung von wasserfreiem Ethanol)
Eisensulfat: Bei langen Abwasserkanalstrecken und Abwasserdruckleitungen kommt es in den wärmeren Jahreszeiten immer wieder zu Geruchsproblemen. Ursache ist die Bildung von Schwefelwasserstoff. Die Bildung von Schwefelwasserstoff kann mit Eisen(II)-sulfat verhindert werden. Biogasanlagen haben ebenfalls mit der Bildung von Schwefelwasserstoff zu kämpfen. Hier wird Eisen(II)-sulfat zur Biogasentschwefelung eingesetzt.
Natriumselenit: Natriumselenit wird zur Rotfärbung von Glas und Porzellan (Reduktion zu rotem Selen), als Bestandteil von Fixierbädern und zur Prüfung der Keimfähigkeit von Saatgut verwendet. Weiterhin wird es in sehr geringer Konzentration (50–1000 µg) in der Medizin bei Selenmangelerscheinungen (Ceshahn-Krankheit), in der Krebstherapie und als Zusatzstoff in der Tierernährung eingesetzt. Des Weiteren dient es als Nachweisreagenz für Alkaloide.
Tocopherol: Tocopherole finden in der Lebensmittelindustrie als Antioxidationsmittel Verwendung. Sie sind in der EU als Lebensmittelzusatzstoffe der Nummern E 306 (Tocopherol-haltige Extrakte), E 307 (Alpha-), E 308 (Gamma-) und E 309 (Delta-Tocopherol) für alle für Zusatzstoffe zugelassenen Nahrungsmittel, zum Teil (tocopherolhaltige Extrakte natürlichen Ursprungs) auch für „Bio“-Lebensmittel (E 306), zugelassen.
Enzyme: Damit die Abfallstoffe des „Billig“futters überhaupt verdaut werden können, werden Verdauungsenzyme hinzugesetzt. Diese Enzyme legen die Bauchspeicheldrüse lahm, die sonst selbstständig Enzyme produziert, und nun nichts mehr zu tun hat. Die Folge daraus sind diabetische Erkrankungen, die oft Erblindungen nach sich ziehen.
Daher meine persönliche Empfehlung: ...auf die Zutaten kommt es an... Ihre Christine Naß-Schultz
Einige Beispiele von „Supermarktfutter“ FELIX(100g Beutel) Zusammensetzung: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (mind. 4%Huhn), pflanzliche Eiweißextrakte, Fisch und Fischnebenerzeugnisse, Mineralstoffe, Zucker, aromatische Kräuter. Zusatzstoffe: Vitamin A1: 110 IE/kg, Vitamin D3: 140IE/kg, Vitamin E: 10mg/kg. Kupfer (als Kupfersulfat) 1,1 mg/kg. Mit Farbstoffen (EG-Zusatzstoffe). Fütterungsempfehlung: Geben Sie Ihrer ausgewachsenen Katze (4kg) ca. 3 Beutel dieser Größe pro Tag. 100g 0,55 € 1 kg 5,50 €
Cesar(280g Schale) Zusammensetzung: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.a. mind. 4%Kaninchen, mind. 4%Lamm), Gemüse (mind. 4%Erbsen), Getreide (mind. 4%Reis), Mineralstoffe, pflanzliche Nebenerzeugnisse. Zusatzstoffe: Vitamin D3: 150IE/kg, Vitamin E 15mg/kg, Farb- und Konservierungsstoffe (EG Zusatzstoffe) 280g 1,79 € 1 kg 6,39 €
Zusammensetzung: Pflanzliche Nebenerzeugnisse, Getreide, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (mind. 4%Geflügel), Öle und Fette, Zucker, pflanzliche Eiweißextrakte, Mineralstoffe, Milch und Molkereierzeugnisse. Zusatzstoffe: Vitamin A: 50200 IE/kg, Vitamin D3: 500 IE/kg, mit Antioxidantien, Farb- und Konservierungsstoffen (EG Zusatzstoffe) 180g 0,85 € 1 kg 4,70 €
Purina Beneful(1,5kg Beutel) Zusammensetzung: Getreide (mind. 0,5%Reis total – mind. 4%Reis in den Reiskroketten), pflanzliche Nebenerzeugnisse (mind. 4%Soja), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (mind.1,5% frisches Huhn total – mind. 4% frisches Huhn in den weichen Brocken), Öle und Fette, pflanzliche Eiweißextrakte, Zucker, Mineralstoffe, Gemüse (mind. 0,5% Gemüse und mind. 0,5% Karotten total – mind. 4% Gemüse in den grünen Kroketten und mind. 4% Karotten in den orangefarbenen Kroketten). Zusatzstoffe: Vitamin A: 12000 IE/kg, Vitamin D3 800 IE/kg, Vitamin E(α-Tocopherol): 60mg/kg, Kupfer(als Kupfersulfat):10,5mg/kg, Eisen(als Eisensulfat): 75mg/kg, Selen(als Natriumselenit): 0,12mg/kg, mit Antioxidantien, Farb- und Konservierungsstoffen (EG Zusatzstoffe) 1,5kg 3,95€ 1 kg 2,63 €
Verzichten Sie Ihrem Tier zuliebe auf solche Produkte!
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